Yanashita Hideki Guinomi

Volumen: 60 ml

Steinzeug

 

Diese rustikale Guinomi wurde vom vielseitigen Keramiker Yanashita Hideki im Freihandaufbau gefertigt. Yanashita besitzt mehrere Öfen, in denen er hauptsächlich Teekeramik im Stil von Raku, Ido, Shigaraki, Iga und Shino brennt. Dieser Guinomi ist stilistisch Shigaraki zuzuordnen. Typisch Dafür wurde authentische Tonerde aus Shigaraki verwendet. Durch den Holzbrand hat der Guinomi eine interessante Textur erhalten. Typisch für Yanashita ist, dass seine Guinomi ähnlich aufwendig wie Matchaschalen hergestellt werden und daher wie kleine Miniaturen aussehen. Mehr zu Yanashita Hideki und seinem Werdegang erfährst Du im Blog.

150,00 €

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Yanashita Hideki Guinomi

Volumen: 40 ml

Steinzeug

 

Diese rustikale Guinomi wurde vom vielseitigen Keramiker Yanashita Hideki im Freihandaufbau gefertigt. Yanashita besitzt mehrere Öfen, in denen er hauptsächlich Teekeramik im Stil von Raku, Ido, Shigaraki, Iga und Shino brennt. Dieser Guinomi ist stilistisch einer koreanischen Ido-Chawan nachempfunden, die im 16. und 17. Jahrundert so populär war, dass man sie in Karatsu und Hagi anfing zu kopieren. Eine gut gemachte Ido-Schale sieht aus wie eine einfachhe Reisschale. Die Glasur ist rissig, zeigt manchmal ein Krakelée und erinnert an der Unterseite an Haifischhaut (kairagi). Kaum ein Stil repräsentiert das schlichte wabi-sabi so gut wie Ido-Schalen, da sie trotz ihrer Kargheit eine schlichte, natürliche Schönheit ausstrahlen. Typisch für Yanashita ist, dass seine Guinomi ähnlich aufwendig wie Matchaschalen hergestellt werden und daher wie kleine Miniaturen aussehen. Mehr zu Yanashita Hideki und seinem Werdegang erfährst Du im Blog.

150,00 €

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Ume Guinomi 80 ml

Diese Schale wurde in der über 100 Jahre alten Töpferei Nishikawa in liebevoller Handarbeit hergestellt, die ihren Sitz in Kyôto nahe des Kiyomizu-Tempels hat. Die Schale ist dekoriert mit Pflaumenblüten und Zweigen, die in unterschiedlichen Farben dargestellt werden. Die Pflaume ist ein Symbol für den Winter, aber wird auch als Vorbote des Frühlings gefeiert, da dies der erste Baum ist, im neuen Jahr in Blüte steht. Früher versammelten sich in China und Japan traditionell zur Blütenschau der Pflaume. Aus diesem Brauch heraus hat sich in Japan auch die Bewunderung der Kirschblüte entwickelt, die bereits im wärmeren März oder April blüht.

 

Obwohl in der Umgebung von Kyôto bereits seit dem fünften Jahrhundert Keramik hergestellt wird, entwickelten sich die heute bekannten Stile erst über 1000 Jahre später unter dem Einfluss der japanischen Teezeremonie. Neben Raku-Keramik ist Kyôto heute bekannt für seine schlichten Keramiken mit Aufglasurmalerei. Diese orientierten sich zwar den früher populären Porzellanmotiven, doch gerade Nonomura Ninsei und sein Schüler Ôgata Kenzan haben mit ihren farbigen Keramiken im 17. Jahrhundert einen Gegenentwurf zum prunkvollen Porzellan entworfen und den Begriff "kirei sabi" (schöne Schlichtheit) geprägt.

In Kyôto gebrannte Keramiken werden allgemein Kyô-yaki genannt. Doch dies ist nur ein Sammelbegriff für alle in Kyôto hergestellten Produkte. Die in der Umgebung des Kiyomizu-Tempels betriebenen Öfen nennen ihre Keramiken Kiyomizu-yaki und knüpfen häufig an die Tradition der oben genannten Keramikmeister an.

Kiyomizu-yaki ist sehr farbenfroh und greift häufig Motive aus den vier Jahreszeiten auf. Gerade in der japanischen Teezeremonie und in der gehobenen Gastronomie, spielt der Bezug zur Jahreszeit eine große Rolle. Entsprechend groß ist die Vielfalt der verwendeten Motive.

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Bizen Guinomi 100 ml

Dieser Guinomi (Cup) vom Ofen Sanroku hat einen typisch braunen Scherben. Die Form des Bechers ist etwas unsymmetrisch und dennoch stimmig: ein gutes Beispiel für die japanische Ästhetikform wabi-sabi. Der Guinomi liegt durch die kurvige Form eine sehr interessante Optik und Haptik.

Bizen-Keramik gehört zu den ältesten Keramik-Traditionen Japans und wird in der heutigen Präfektur Okayama hergestellt. Dort reicht die Keramikherstellung bis in die Heian-Zeit (794-1185) zurück, somit ist Bizen der zweitälteste der "Sechs Alten Öfen". Das Zentrum der Herstellung liegt in der Stadt Inbe.

Bizen machte im Laufe der Jahrhunderte mehrere Entwicklungsstufen durch. Das gegenwärtig als typisch erachtete Erscheinungsbild reicht bis in das 16. Jahrhundert zurück, als Töpfer eisenhaltige Tonvorkommen (ta-tsuchi) für ihre Keramiken einsetzten. Dieser Ton, der sich mehrere Meter unter Reisfeldern befindet, hat einen natürlichen Eisengehalt von 3%.

Bizen-Keramik ist eng mit der japanischen Teekultur verwoben: bereits seit dem 14. Jahrhundert sollen Teemeister Aufträge an Töpfer vergeben haben. Zu den bekanntesten Förderern gehörte der Regent Toyotomi Hideyoshi (1537-1598).

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Satsuma Tasse 80 ml

Diese Tasse hat eine schlichte Form. Die Glasur hat ein schönes Craquelée. Kagoshima ist voll von farbenfrohen Pflanzen und Bäumen. Neben der Kirschblüte wird in Japan auch die Pflaumenblüte geschätzt, die sogar noch früher blüht als die Kirsche. Aus diesem Grund ist die Pflaume ein ebenso beliebtes Motiv für alle bildenden Künste. Jedes Stück wird separat von Hand bemalt, Schablonen kommen nicht zum Einsatz!

 

Eine Besonderheit von Satsuma-Keramik ist, dass sich die Risse im Craquelée durch Gebrauch dunkel färben. Das rissige Muster kommt durch natürliche Reifung immer stärker zum Vorschein. Unter Kennern und Sammlern wird ein gereiftes Craquelée geschätzt und unterstreicht die schlichte Schönheit der Keramik.

 

Bemalt und gebrannt wurde die Tasse im Ofen Tôhaku (桃伯窯), den ich im April 2022 besucht habe. Der Ofen wird heute von zwei Frauen geführt, die auch für die schönen Dekore verantwortlich sind. Der Ofen wurde 1963 eröffnet und liegt in Miyama, dem Keramikzentrum von Satsuma-Keramik. Hier werden von verschiedenen Öfen Tassen, Becher, Vasen und vieles mehr gefertigt. Als ich im April den Ofen besucht habe, gefielen mir einige Ihrer Dekore so sehr, dass ich sie darum bat, spezielle Formen anzufertigen. Netterweise haben sich die beiden Damen auf meine ungewöhnliche Anfrage eingelassen und dies ist das Ergebnis.

Satsuma-Keramik ist eine Gattung, die ursprünglich in der ehemaligen südlichen Präfektur Satsuma gebrannt wurde. Sie geht auf koreanische Töpfer zurück, die nach Toyotomi Hideyoshis Feldzügen in dieser Region angesiedelt wurden. Weißes Satsuma (shiro-Satsuma) wurde zuerst im Jahre 1673, es handelt sich dabei um Halbporzellan.

Typisch sind florale und schlichte goldene Dekore, dadurch wirkt Satsuma-yaki edel, aber nicht zu pompös. Die Blütezeit von Satsuma-yaki war Ende des 19. Jahrhunderts, es wurde sogar ins Ausland und in den Westen exportiert. Bis heute haben sich traditionelle Keramikstätten erhalten. Gebrannt wird bei 1250°C.

50,00 €

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Satsuma Tasse 80 ml

Diese Tasse hat eine schlichte Form. Die Glasur hat ein schönes Craquelée. Jedes Stück wird separat von Hand bemalt, Schablonen kommen nicht zum Einsatz! Eine Besonderheit von Satsuma-Keramik ist, dass sich die Risse im Craquelée durch Gebrauch dunkel färben. Das rissige Muster kommt durch natürliche Reifung immer stärker zum Vorschein. Unter Kennern und Sammlern wird ein gereiftes Craquelée geschätzt und unterstreicht die schlichte Schönheit der Keramik.

 

Eine Besonderheit von Satsuma-Keramik ist, dass sich die Risse im Craquelée durch Gebrauch dunkel färben. Das rissige Muster kommt durch natürliche Reifung immer stärker zum Vorschein. Unter Kennern und Sammlern wird ein gereiftes Craquelée geschätzt und unterstreicht die schlichte Schönheit der Keramik.

 

Bemalt und gebrannt wurde die Tasse im Ofen Tôhaku (桃伯窯), den ich im April 2022 besucht habe. Der Ofen wird heute von zwei Frauen geführt, die auch für die schönen Dekore verantwortlich sind. Der Ofen wurde 1963 eröffnet und liegt in Miyama, dem Keramikzentrum von Satsuma-Keramik. Hier werden von verschiedenen Öfen Tassen, Becher, Vasen und vieles mehr gefertigt. Als ich im April den Ofen besucht habe, gefielen mir einige Ihrer Dekore so sehr, dass ich sie darum bat, spezielle Formen anzufertigen. Netterweise haben sich die beiden Damen auf meine ungewöhnliche Anfrage eingelassen und dies ist das Ergebnis.

Satsuma-Keramik ist eine Gattung, die ursprünglich in der ehemaligen südlichen Präfektur Satsuma gebrannt wurde. Sie geht auf koreanische Töpfer zurück, die nach Toyotomi Hideyoshis Feldzügen in dieser Region angesiedelt wurden. Weißes Satsuma (shiro-Satsuma) wurde zuerst im Jahre 1673, es handelt sich dabei um Halbporzellan.

Typisch sind florale und schlichte goldene Dekore, dadurch wirkt Satsuma-yaki edel, aber nicht zu pompös. Die Blütezeit von Satsuma-yaki war Ende des 19. Jahrhunderts, es wurde sogar ins Ausland und in den Westen exportiert. Bis heute haben sich traditionelle Keramikstätten erhalten. Gebrannt wird bei 1250°C.

50,00 €

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Seto Guinomi 50ml

Dieses Stück wurde von Katô Masaya in der Stadt Seto gebrannt, in der er 1955 geboren wurde. Katô nahm in verschiedenen Städten an zahlreichen Ausstellungen teil, z.B. in Nagoya, Yokkaichi und Shizuoka. Einmal stellte er sogar in Thailand aus. Katô brennt in einem anagama.

 

Der Begriff setomono (Seto-Waren) stammt vom Dorf Seto, welches den Mittelpunkt der Ofen-Gruppe bildete. Heute bezeichnet man die frühen glasierten Keramiken vom 12.–15. Jahrhundert, die einen starken chinesischen Einfluss aufweisen, als ko-Seto (altes Seto).

Gelbes Seto entstand bei dem Versuch, grünes Seladon aus China zu imitieren. Die typisch grüne Farbe wollte nicht gelingen, stattdessen entstand eine gelbliche Glasur, die später mit grünen Tupfern dekoriert wurde. Einen umfangreichen Artikel über Seto- und Mino-Keramik, deren Entwicklung nicht voneinander zu trennen ist, findest du im Blog.

Kiseto-Kato-take-klein

32,00 €

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Ki-Seto Guinomi

Dieser Guinomi (Cup) wurde von Nakashima Mitsuhisa in der Präfektur Gifu gebrannt. Er wurde 1987 offiziell zum traditioneller Kunsthandwerker ernannt, da er die traditionelle Herstellungsweise wahrt und sich auf die ursprünglichen Stile der Region konzentriert. Dieser Becher trägt eine halbtransparente gelbe Glasur, die typisch für Gelbes Seto ist. Darunter verbirgt sich der Scherben, dessen Charakter sich gut erkennen lässt, obligatorische grüne Tupfer runden das Bild ab. Die Glasur hat schon während des Brands Risse erfahren, die deutlich zu sehen sind und dem Becher einen rustikalen Charme verleihen. Diese Tasse wird in einer Holzschachtel (tomobako) geliefert.

 

Der Begriff setomono (Seto-Waren) stammt vom Dorf Seto, welches den Mittelpunkt der Ofen-Gruppe bildete. Heute bezeichnet man die frühen glasierten Keramiken vom 12.–15. Jahrhundert, die einen starken chinesischen Einfluss aufweisen, als ko-Seto (altes Seto).

Gelbes Seto entstand bei dem Versuch, grünes Seladon aus China zu imitieren. Die typisch grüne Farbe wollte nicht gelingen, stattdessen entstand eine gelbliche Glasur, die später mit grünen Tupfern dekoriert wurde. Einen umfangreichen Artikel über Seto- und Mino-Keramik, deren Entwicklung nicht voneinander zu trennen ist, findest du im Blog.

 

 

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