Echizen Chahai 160 ml

Chahai (Katakuchi), Steinzeug

Dieses Utensil dient als Servierkännchen, in das man den Tee nach der Ziehzeit gießt, um danach weitere Tassen befüllen zu können. Der Vorteil ist, dass dadurch der Aufguss homogen wird. Im Gongfucha nennt man das Utensil chahai, auf Japanisch wird es katakuchi genannt. 

 

Echizen-Keramik gehört zu den "Sechs Alten Öfen" Japans. Das Zentrum liegt in der heutigen Präfektur Fukui, die nördlich von Kyôto liegt. Nachweislich wurde bereits ab dem 5. Jahrhundert Sueki-Keramik gebrannt. Ab dem 12. Jahrhunderts begann man mittels anagama hochgebranntes Steinzeug zu fertigen, das eine natürliche Ascheanflugglasur trug. Bis heute sind anagama und noborigama für Echizen-yaki üblich, entsprechend natürlich fallen die Keramiken aus.

Traditionell wurden Töpfe und Fallen für Kraken hergestellt. Heute ist man dank der zahlreichen Betriebe viel breiter aufgestellt. Seit einigen Keramikern werden auch Essgeschirr und Teeutensilien gefertigt.

Ein gutes Beispiel dafür ist das Ehepaar Kondô, die den Hôgetsu-Ofen führen. Sie leben zurückgezogen auf dem Land und haben bis heute keinen Internetanschluss. Ihre Keramiken haben einen dunklen Scherben und tragen eine natürliche Ascheanflugglasur. Dieses urige Erscheinungsbild strahlt etwas Zeitloses aus. Man bekommt das Gefühl, dass diese Keramiken auch schon vor Jahrtausenden gefertigt hätten werden können. Ich habe die Kondôs im Mai 2016 besucht, daraus ist ein interessanter Artikel entstanden, den du im Blog findest.

70,00 €

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Chahai Jin 120 ml

Chahai (Katakuchi), Steinzeug

Diese Chahai besticht durch eine rustikale Tonmischung und eine glatte Haptik. Das einizige dekorative Element sind die unregelmäßigen Linien, die man mogake (藻がけ) nennt. Es entsteht durch das Umwickeln mit Algen, die beim späteren Verbrennen Spuren hinterlassen. So wird jedes Stück zum Unikat. Die Chahai dient als Servierkännchen, in das man den Tee nach der Ziehzeit gießt, um danach weitere Tassen befüllen zu können. Der Vorteil ist, dass dadurch der Aufguss homogen wird. Im Gongfucha nennt man das Utensil chahai, auf Japanisch wird es katakuchi genannt. Sie kann aber auch als Abkühlgefäß bzw. Yuzamashi verwendet werden. Mit 120 ml hat es genug Fassungsvermögen für die meisten Kannen und Hôhin kleiner bis mittlerer Größe.

 

Tokoname ist der älteste der „Sechs alten Öfen“. In der heutigen Präfektur Aichi werden schon seit dem Jahr 1100 Keramiken gebrannt. In der Anfangszeit konzentrierten sich die Töpfer auf die Herstellung unglasierter Gebrauchskeramik. Um 1200 war es mit ca. 3000 Brennöfen das größte Keramikzentrum Japans.

1840 versuchten die ersten Töpfer in Tokoname, mit eisenhaltigem Ton Yixing-Keramiken zu imitieren. Für die rote shudei-Keramik benötigt man die feinkörnigste Fraktion eines sehr eisenhaltigen Tons, der unter Reisfeldern zu finden ist.

Als man feststellte, dass Tee aus Tokoname-Utensilien besser schmeckt, wuchs die Nachfrage. Ab 1860 versuchten Tokoname-Töpfer die polierte Fläche der Yixing-Keramiken zu kopieren. 1877 schafften sie es mithilfe des chinesischen Gelehrten Jin Shi Heng und anderer Spezialisten. Die Oberfläche der Kanne muss mit einem Metallspatel sorgfältig poliert werden, damit sich der Ton verdichtet. Tokoname ist heute bekannt für die bunte Vielfalt der Seitengriffkännchen (kyûsu).  Neben modernen Formen, Dekoren und Farben werden auch die traditionellen roten Kännchen produziert, die wie ihre Vorbilder aus China mit Gedichten verziert sein können.

Tanikawa Hitoshi ist vor allem für seine Keramiken bekannt, die vor dem Brand mit Algen umwickelt werden. Während des Brandes bildet sich an dieser Stelle eine dünne Glasur, die ein individuelles natürliches Dekor hinterlässt, das mogake (jap.: Algenbedeckung) genannt wird . Aus diesem Grund fällt jede Keramik ein bisschen anders aus und kann vom Produktfoto abweichen. Tanikawa Hitoshis Künstlername lautet „Jin“ (仁). Er wurde 1952 in Tokoname geboren und nahm an zahlreichen Ausstellungen teil. Jin brennt neben traditionellen Keramiken auch moderne Bedarfsgegenstände.

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Chahai Jin 270 ml

Chahai (Katakuchi), Steinzeug

Diese Chahai besticht durch eine rustikale Tonmischung und eine glatte Haptik. Das einizige dekorative Element sind die unregelmäßigen Linien, die man mogake (藻がけ) nennt. Es entsteht durch das Umwickeln mit Algen, die beim späteren Verbrennen Spuren hinterlassen. So wird jedes Stück zum Unikat. Die Chahai dient als Servierkännchen, in das man den Tee nach der Ziehzeit gießt, um danach weitere Tassen befüllen zu können. Der Vorteil ist, dass dadurch der Aufguss homogen wird. Im Gongfucha nennt man das Utensil chahai, auf Japanisch wird es katakuchi genannt. Sie kann aber auch als Abkühlgefäß bzw. Yuzamashi verwendet werden. Mit 270ml hat es genug Fassungsvermögen für die meisten Kannen und Hôhin.

 

Tokoname ist der älteste der „Sechs alten Öfen“. In der heutigen Präfektur Aichi werden schon seit dem Jahr 1100 Keramiken gebrannt. In der Anfangszeit konzentrierten sich die Töpfer auf die Herstellung unglasierter Gebrauchskeramik. Um 1200 war es mit ca. 3000 Brennöfen das größte Keramikzentrum Japans.

1840 versuchten die ersten Töpfer in Tokoname, mit eisenhaltigem Ton Yixing-Keramiken zu imitieren. Für die rote shudei-Keramik benötigt man die feinkörnigste Fraktion eines sehr eisenhaltigen Tons, der unter Reisfeldern zu finden ist.

Als man feststellte, dass Tee aus Tokoname-Utensilien besser schmeckt, wuchs die Nachfrage. Ab 1860 versuchten Tokoname-Töpfer die polierte Fläche der Yixing-Keramiken zu kopieren. 1877 schafften sie es mithilfe des chinesischen Gelehrten Jin Shi Heng und anderer Spezialisten. Die Oberfläche der Kanne muss mit einem Metallspatel sorgfältig poliert werden, damit sich der Ton verdichtet. Tokoname ist heute bekannt für die bunte Vielfalt der Seitengriffkännchen (kyûsu).  Neben modernen Formen, Dekoren und Farben werden auch die traditionellen roten Kännchen produziert, die wie ihre Vorbilder aus China mit Gedichten verziert sein können.

Tanikawa Hitoshi ist vor allem für seine Keramiken bekannt, die vor dem Brand mit Algen umwickelt werden. Während des Brandes bildet sich an dieser Stelle eine dünne Glasur, die ein individuelles natürliches Dekor hinterlässt, das mogake (jap.: Algenbedeckung) genannt wird . Aus diesem Grund fällt jede Keramik ein bisschen anders aus und kann vom Produktfoto abweichen. Tanikawa Hitoshis Künstlername lautet „Jin“ (仁). Er wurde 1952 in Tokoname geboren und nahm an zahlreichen Ausstellungen teil. Jin brennt neben traditionellen Keramiken auch moderne Bedarfsgegenstände.

60,00 €

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